Tipps für ein gutes Gelingen



Die wichtigste Haltung

Unser Anliegen ist, Leben aufzubauen und Gutes zu verstärken.
Wir wollen nicht Meinungen zu einem Thema abgeben, sondern Erfahrungen.

Wenn wir also nachfragen: "Was sind da Eure Erfahrungen dazu?", dann wird es konkreter und persönlicher.

Wir diskutieren also nicht, sondern sammeln jeweils, was uns als Ehepaar wichtig ist.
Dazu hilft die Frage: Was hat uns angesprochen? Wir erzählen unsere Erfahrungen dazu.

Selbstbedienungsprinzip

Von den Dingen, die wir im Verlauf einer Runde hören, nehmen wir ganz einfach das mit, was wir persönlich brauchen können und was uns gefällt.

Was wir besprechen, bleibt in der Runde

Was wir hier besprechen, bleibt unter uns, das wird keinem Außenstehenden weitergesagt.
Was die anderen Familien erzählen, ist nur mir anvertraut.
Und so entsteht eine Vertrauensbasis – wir wachsen zusammen.

Das Ehe-Teamprinzip

Jedes Ehepaar bildet eine selbständige Einheit, ein Team.
Bevor wir etwas aus unserer Familie erzählen, besprechen wir uns mit unserem Partner.

Gute Erfahrungen haben wir gemacht, wenn jedes Paar bereits 1 - 2  Wochen vor der nächsten Runde die Unterlagen zum Thema erhält.

Dann kann jeder den Text schon zu Hause durchlesen und im Gespräch gemeinsam überlegen:
Was hat uns angesprochen? Haben wir ähnliche Erfahrungen? War etwas unklar?

Das bringt sehr viel und der Austausch in der Runde ist dann meist tiefer und bereichernder.

Kinderfreie Zone

Unsere Familienrunde hatte ein Problem. Wir konnten nämlich nicht mehr arbeiten...
Kaum liest man eine Zeile – muss man schon wieder unterbrechen.

Die Kinder brauchen uns, keine Frage. Aber vom Thema will man auch etwas haben, deshalb tun wir ja das Ganze.

Da war ein Gespräch in unserer Familienrunde fällig.

Wie gehen wir mit der Situation jetzt um?
Wir waren uns einig: Wir brauchen eine gewisse 'kinderfreie Zone'.

Entweder wir treffen uns weiterhin am Nachmittag und organisieren uns parallel eine Kinderbetreuung.
Oder wir treffen uns abends ohne Kinder, jeder organisiert sich einen Babysitter.
Einmal im Monat sollten Omas, Opas oder Taufpaten durchaus die Möglichkeit haben, in den Genuss unserer Kinder zu kommen.
Ganz ohne schlechtes Gewissen!

Einmal im Jahr machen wir dann einen gemeinsamen Ausflug mit den Kindern.